Heimliches Geld - Heimliche Liebe


eine Posse mit Gesang in drei Akten
 
(-2008) 


Der ehemalige Krämer Dickkopf betrügt in großem Stil, wenn er die Erbschaft seine Stiefsohnes Kasimir an sich rafft. Außerdem fälscht er Briefe, um Kasimirs heimliche Liebschaft mit der dummen Leni zu zerstören und ihn an die reiche Kupferschmiedin Lärminger zu verschachern. Er spielt den armen Greis, um Kasimir und seinen Neffen Franz durch Mitleid zu erpressen, obwohl er sie gleichzeitig bestiehlt. Aber zum Schluss hat Dickkopf ausgespielt - ihm bleibt nichts von seinem heimlichen Geld, er muss sich mit seiner heimlichen Liebe, einer Kräutlerin, zufrieden geben.

Waghalsig wie nie zuvor seziert Nestroy in dieser 1853 uraufgeführten volksstückhaften Posse eine vom Geld korrumpierte und vom Geld abhängige Gesellschaft. Das hinreißend groteske Stück besticht mit hellsichtiger Ironie, messerscharfem Intellekt und heimlicher Komik.